Wie wählt man die richtigen leitfähigen Stahlkugeln aus?
Die Auswahl leitfähiger Stahlkugeln erfordert im Wesentlichen ein ausgewogenes Verhältnis von Leitfähigkeit, Härte und Kosten. Befolgen Sie diese vier Schritte, um schnell die passenden Spezifikationen zu ermitteln:
Leitfähigkeit anhand der Beschichtung auswählen
Silber-/Goldbeschichtung: Extrem niedriger Widerstand (< 5 mΩ), verwendet für Hochfrequenzsignale oder medizinische Geräte.
Kupferbeschichtung: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Leitfähigkeit, verwendet für allgemeine Schalter und Steckverbinder.
Blankes Kupfer/Edelstahl: Blankes Kupfer hat eine gute Leitfähigkeit, neigt aber zur Oxidation; Edelstahl (304/316) hat eine geringe Leitfähigkeit, ist aber korrosionsbeständig und eignet sich für feuchte Umgebungen oder Nickelbäder (um Verunreinigungen durch Eisenionen zu vermeiden).
Passgenauigkeit anhand des Durchmessers auswählen
Bei der Verwendung für die Trommelgalvanisierung leitfähiger Medien sollte der Durchmesser der Stahlkugel 1/3 bis 1/2 des Loch- oder Spaltmaßes des Werkstücks betragen.
Bei der Verwendung für Schaltkontakte wählen Sie die Kugel direkt anhand des Bauraums; die Toleranz muss innerhalb von ± 0,01 mm liegen.
Berücksichtigen Sie die Präzision zur Preisbestimmung.
G10–G100 (Hochpräzision): Wird für Präzisionsinstrumente und militärische Anwendungen verwendet.
G100–G1000 (Standardqualität): Wird für Trommelgalvanisierungsmedien oder allgemeine Füllstoffe verwendet; günstigerer Preis.
Berücksichtigen Sie die Härte zur Vermeidung von Verunreinigungen.
Körnungen aus gewöhnlichem Kohlenstoffstahl sind am härtesten, neigen aber zu Rost und erzeugen Eisenpulver, das die Galvanisierungslösung verunreinigt.
Edelstahlkugeln (empfohlen): Ausreichende Härte und keine Eisenverunreinigung; geeignet für hochwertige Prozesse wie die Vernickelung/Vergoldung.